18.05.2017

 

Zirkoniumbasierte Vorbehandlungslösung beschleunigt technologische Umrüstung

 
 
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Neuer Maßstab gesetzt: Henkel hilft SAIC-GM bei technologischem Durchbruch

Düsseldorf – Das Automotive Team von Henkel Asia-Pacific hat die SAIG General Motors Corporation Limited (besser bekannt als SAIG-GM, ein Joint Venture der General Motors Company mit SAIG Motors) dabei unterstützt, ihren Kfz-Lackierbetrieb auf Bonderite M-NT 1820 Oberflächenvorbehandlungstechnologie umzurüsten.

Der 2003 in Betrieb genommene Lackierbetrieb im Werk Jinqiao Süd von SAIG-GM hatte zur Vorbehandlung von 300.000 Pkw-Einheiten pro Jahr – darunter viele Premium-Fahrzeuge der Marken Buick Regal, Buick LaCrosse und Cadillac ATS-L – bisher einen klassischen Zinkphosphatierungsprozess von Henkel eingesetzt. Im Mai 2016 wurde die Lackiererei mit umfassender technologischer Unterstützung durch Henkel China auf ein Zirkonium-Dünnfilm-Vorbehandlungsverfahren umgestellt, das schon eine Woche nach Inbetriebnahme die Serienfertigung aufnehmen konnte.

„Diese Modernisierung ist ein Erfolg für ganz Asien und wird von unseren Kollegen in der Automobilindustrie als Benchmark für künftige Entwicklungen betrachtet werden“, so Kevin Cunningham, Spezialist für Vorbehandlung und Elektrotauchlackierung bei General Motors weltweit, gegenüber Terry Giles, Business Development Manager, Henkel Surface Treatment Global.

Derzeit nutzen fast alle Fahrzeughersteller noch traditionelle Phosphatierungsverfahren zur Vorbehandlung. Mit hohem Energieverbrauch, hohem Schwermetallgehalt und erheblichen Mengen an Fest- und Flüssigabfällen geraten diese Verfahren jedoch zunehmend ins Visier immer strengerer Umweltvorschriften. Zu den Problemen zählen ein hoher Energieverbrauch, ein hoher Schwermetallgehalt sowie hohe Mengen an Feststoff- und Flüssigabfällen. Als Pionier im Trend hin zu umweltverträglicheren, kostengünstigeren, hochwertigeren und benutzerfreundlicheren Vorbehandlungstechniken hat Henkel das Bonderite M-NT 1820 Dünnfilmverfahren eingeführt, Bonderite eine bahnbrechende Technologie, die als Alternative zur herkömmlichen Phosphatierung gilt. Der zirkoniumbasierte Prozess wird die Oberflächenvorbehandlung in der Automobilindustrie grundlegend neudefinieren und einen neuen Maßstab für Fahrzeughersteller setzen.

Als Alternative zur traditionellen Phosphatierung und Passivierung kann die Oberflächenvorbehandlung mit Bonderite M-NT 1820 vor dem Lackieren nicht nur bei Raumtemperatur, also ohne Erwärmung erfolgen, sondern eignet sich darüber hinaus für Metallsubstrate aller Art. Das minimiert die Behandlungszeiten, spart Anlageninvestitionskosten und vereinfacht die Prozessführung. Mit Bonderite M-NT 1820 werden Schwermetalle, Feststoffabfall und Abwasser signifikant reduziert, was Ressourcen schont und Entsorgungskosten spart. Da die Schritte der Oberflächenkonditionierung und Passivierung entfallen, erfordert der Prozess weniger Platz im Betrieb und reduziert auch die Betriebskosten für Wasser, Strom, Gas und Chemie. Mit ihrer ausgezeichneten Leistungsbilanz sowie ihrem hohen Abfallvermeidungs- und Energiesparpotenzial bietet die Bonderite Dünnfilmtechnologie den Kunden von Henkel einen effektiven Mehrnutzen.

Als weltweit führender Hersteller von Vorbehandlungsprodukten für Fahrzeugoberflächen bekennt sich Henkel zu einer nachhaltig umweltverträglichen und energieeffizienten Entwicklung und hat seine gesellschaftliche Verantwortung dabei nie aus den Augen verloren: einen Mehrwert für Kunden zu schaffen und gleichzeitig zur Optimierung ihrer Umweltbilanz beizutragen. 2016 erhielt Henkel für den Einsatz seiner Bonderite Dünnfilm-Vorbehandlungstechnologie in der Lackierung von Personenkraftwagen den SURCAR Award for Environmental Footprint. Die Auszeichnung markiert einen weiteren Meilenstein in der Umsetzung nachhaltiger Entwicklungen durch Henkel.

Henkel hat sich zur Entwicklung innovativer Prozesslösungen für die Automobillackierung verpflichtet und ist heute der führende Dienstleister im chinesischen Markt, wo immer Kunden ihre bestehenden Produktionsanlagen auf fortschrittliche Verfahren umrüsten wollen, um ihre CO2-Bilanz zu verbessern.



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